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Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III)

Mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein – AVGS MPAV – bescheinigt die Agentur für Arbeit einem Arbeitssuchenden oder einem Arbeitslosen das Vorliegen der Fördervoraussetzungen für eine oder mehrere Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, hier für die private Arbeitsvermittlung. In dem Gutschein werden Maßnahmeziel und Maßnahmeinhalt festgelegt und eine Förderzusage erteilt. Der Gutscheininhaber kann sich mit dem Gutschein selbst einen oder mehrere als Maßnahmeträger zugelassene private Arbeitsvermittler suchen. Bei Vermittlung erhält der erfolgreiche private Arbeitsvermittler vom Arbeitsuchenden das Original des Gutscheines und rechnet damit sein Honorar direkt mit der Agentur für Arbeit ab. Der Gutschein kann zeitlich befristet oder regional beschränkt sein.

  • Bezieher von Arbeitslosengeld I können nach dem Ermessen der Arbeitsagentur den Vermittlungsgutschein ab dem ersten Tag der Arbeitslosmeldung erhalten. Nach 6 Wochen Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug haben ALG-I-Empfänger einen Rechtsanspruch auf den Vermittlungsgutschein.
  • Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) können nach dem Ermessen des Arbeitsvermittlers des Jobcenters / der Optionskommune den Vermittlungsgutschein ohne Wartezeit erhalten.
  • Nichtleistungsbezieher erhalten erstmals den Vermittlungsgutschein, dieser wird wie für Hartz-IV-Empfänger nach dem Ermessen des Leistungsträgers erteilt.

Damit ist die lange Erprobungsphase des Vermittlungsgutscheins seit 2002 abgeschlossen.

Die aktuellen gesetzlichen Regelungen besagten, dass Bezieher von Arbeitslosengeld I nach 6 Wochen Arbeitslosigkeit
und
Leistungsbezug einen Rechtsanspruch auf die Ausstellung eines Vermittlungsgutscheines haben. Dies wurde vom Bundestag zum
01.04.2012 nun dahingehend erweitert, dass der neue Aktivierungs-/ und Vermittlungsgutschein bereits früher, nämlich ab
Arbeitslosmeldung ausgestellt werden kann. Die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des Fallmanagers bei der Arbeitsagentur. Nach 6 Wochen muss die Arbeitsagentur den Gutschein dann auf Antrag ausstellen.

Fragen und Antworten zum Vermittlungsgutschein

Von wem bekomme ich den Vermittlungsgutschein?
Fragen Sie bitte bei der für Ihren Wohnsitz zuständigen Agentur für Arbeit, ARGE oder Kommune nach.

Wie lange gilt der Vermittlungsgutschein?
Der Vermittlungsgutschein gilt für einen Zeitraum von jeweils 3 Monaten.

Was kann ich mit dem Vermittlungsgutschein machen?
Mit einem solchen Vermittlungsgutschein kann der Arbeitslose bzw. Arbeitnehmer einen, oder mehrere private Arbeitsvermittler seiner Wahl mit der Jobsuche beauftragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitsvermittler an Ihrem Wohnort ansässig ist oder nicht. Der private Arbeitsvermittler schließt dann mit dem Arbeitsuchenden einen schriftlichen Vermittlungsvertrag, aus dem auch die Vergütung für die erfolgreiche Stellenvermittlung hervorgeht. Als Vergütung ist maximal der im Vermittlungsgutschein genannte Betrag erlaubt. Zunächst hinterlegen Sie nur eine Kopie des Vermittlungsgutscheines bei dem Vermittler. Das Original verbleibt beim Arbeitsuchenden bis zu einer erfolgreichen Vermittlung.

 

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